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	<title>Jugendkorbinian &#187; Berichte und Geschichten</title>
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		<title>Jugendkorbinian 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 16:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DerOeref</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 5.000 Jugendliche kamen zur Jugendkorbinianswallfahrt nach Freising. In diesem Jahr gab es mit 40 Wallfahrergruppen besonders viele Fu&#223;wallfahrer, die aus allen Teilen der Erzdi&#246;zese auf den Domberg pilgerten. „Runterfahren. Leben!“ lautete in diesem Jahr das Motto.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jugendkorbinian 2010 &#8211; sch&#246;n wars! Mehr als 5.000 Jugendliche kamen zur Jugendkorbinianswallfahrt nach Freising. In diesem Jahr gab es mit 40 Wallfahrergruppen besonders viele Fu&#223;wallfahrer, die aus allen Teilen der Erzdi&#246;zese auf den Domberg pilgerten. „Runterfahren. Leben!“ lautete in diesem Jahr das Motto. „Wir m&#252;ssen innehalten und sehen, was wichtig in unserem Leben ist“, sagte der Erzbischof zu den Jugendlichen im Er&#246;ffnungsgottesdienst im Freisinger Dom. Auch er als Erzbischof w&#252;rde manchmal gerne alle Terminkalender verbrennen und dann sei f&#252;r ihn wichtig, sich eine Stunde zur&#252;ckzuziehen, zu beten und wieder bei Jesus Christus aufzutanken.</p>
<div>
<p>An Jesu Seite k&#246;nne man lernen zu leben. „Lauft nicht allem hinterher, sonst werdet ihr hin und her geschaukelt“, rief er den Jugendlichen zu. Die wahre Freiheit sei, das Leben als Geschenk zu betrachten und eine Gelassenheit zu erreichen, die in Jesus Christus gegr&#252;ndet sei. Von diesem Standpunkt aus k&#246;nnten sich die Jugendlichen neu in der Welt engagieren. „Die Welt, wie sie ist, kann nicht so bleiben. Sie muss immer wieder auf das Ziel, das Gott ist, ausgerichtet werden. Wir bringen als Christen unser Denken, unser Engagement, aber auch unsere F&#228;higkeit zum Runterfahren mit ein“, so Marx.</p>
<p>Parallel dazu feierte Di&#246;zesanjugendpfarrer Klaus Hofstetter in der Aula des Domgymnasiums einen „inklusiven“ Gottesdienst mit dem Motto „Leben“. Inklusiv bedeutet in diesem Zusammenhang, alle Menschen mit einzubinden, ungeachtet ihrer k&#246;rperlichen und geistigen Verfasstheit. „In Zukunft muss vor allem von uns Christen ausgehen, dass wir, behindert oder nicht behindert, ganz selbstverst&#228;ndlich gemeinsam beten, feiern und leben“, betonte Hofstetter. Der Gottesdienst war barrierefrei gestaltet und sollte insbesondere auch Menschen mit Behinderungen ansprechen. Zwei Geb&#228;rdendolmetscher &#252;bersetzten den gesamten Gottesdienst in Geb&#228;rdensprache. „Leben ist Bewegung, Leben ist W&#228;rme, Leben ist Rhythmus“, predigte Hofstetter. Damit die Gottesdienstteilnehmer mit allen Sinnen erleben, „was Leben sein kann“, verkn&#252;pfte Hofstetter jede Botschaft mit einer Mitmachaktion, wie beispielsweise rhythmisches Klatschen oder La-Ola-Wellen. „Gott liebt uns so, wie wir als Menschen sind, ob Mann oder Frau, alt oder jung, krank oder gesund“, betonte Hofstetter.</p>
<p>In der Vesper forderte Hofstetter Politiker und Bisch&#246;fe auf, „dass Reden und Tun zusammenfallen sollen“. Dies sei besonders wichtig bei Menschen, die Verantwortung im Gro&#223;en tragen, aber auch f&#252;r jeden einzelnen Menschen in seinem Umfeld. Leben sei viel zu schade, um es einfach nur dahinpl&#228;tschern zu lassen. „Menschen, die sich hinstellen und etwas tun, wie beispielsweise Klassen- oder Sch&#252;lersprecher, Pfarrjugendleiter und Oberministranten/innen beeindrucken mich und spornen mich an, auch etwas bewegen zu wollen“, betonte Hofstetter.</p>
<p>Im Aktionszelt des Dominnenhofs, im Kardinal-D&#246;pfner-Haus und im Domgymnasium gab es Workshops, Mitmach-Aktionen und Diskussionsrunden. Ein besonderer Themenschwerpunkt lag in diesem Jahr auf den Entwicklungen seit dem Jugendforum 2009. Die Jugendkorbinianswallfahrt hat ihren Ursprung im Jahr 1942, als drei junge Erwachsene mit dem damaligen Di&#246;zesanjugendseelsorger Dr. Wendelin St&#246;ttner &#252;ber Nacht nach Freising pilgerten. Die Jugendkorbinianswallfahrt wird vom Erzbisch&#246;flichen Jugendamt und BDKJ M&#252;nchen und Freising organisiert.</p>
<p><a href="http://www.jugendkorbinian.de/index.php/kategorie/galerie/galerie-2010/" target="_self">Hier gehts zur Bildergalerie</a></div>
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		<title>6000 Jugendliche rocken Domberg</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 16:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DerOeref</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Wallfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 6.000 Jugendliche und junge Erwachsene kamen zur Jugendkorbinianswallfahrt, die am 15. November auf dem Freisinger Domberg stattfand. Zahlreiche Wallfahrergruppen pilgerten zu Fu&#223; aus allen Teilen der Erzdi&#246;zese mit Rucksack und Isomatte auf den Domberg. Im Er&#246;ffnungsgottesdienst versicherte der Erzbischof der Erzdi&#246;zese M&#252;nchen und Freising, Reinhard Marx, den Jugendlichen, ihre Forderungen und W&#252;nsche im gestrigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jugendkorbinian.de/wp-content/uploads/2009/11/Jugendkorbinian.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1968" title="Korbiniansschrein im Dom" src="http://www.jugendkorbinian.de/wp-content/uploads/2009/11/Jugendkorbinian-300x225.jpg" alt="Korbiniansschrein im Dom" width="300" height="225" /></a>Rund 6.000 Jugendliche und junge Erwachsene kamen zur Jugendkorbinianswallfahrt, die am 15. November auf dem Freisinger Domberg stattfand. Zahlreiche Wallfahrergruppen pilgerten zu Fu&#223; aus allen Teilen der Erzdi&#246;zese mit Rucksack und Isomatte auf den Domberg. Im Er&#246;ffnungsgottesdienst versicherte der Erzbischof der Erzdi&#246;zese M&#252;nchen und Freising, Reinhard Marx, den Jugendlichen, ihre Forderungen und W&#252;nsche im gestrigen Jugendforum aufmerksam aufgenommen zu haben. „Wir k&#246;nnen nicht immer einer Meinung sein, aber wir sind tief durch Jesus Christus miteinander verbunden“. In allen Diskussionen und im Ringen um den Weg des Glaubens sei die Suche nach den Zeichen der Zeit von gro&#223;er Bedeutung. Der Weg der Kirche m&#252;sse nach Meinung des Erzbischofs durch das gemeinsame H&#246;ren auf Jesus Christus bestimmt sein. Die jungen Menschen sollten Jesus Christus in ihr Herz lassen und dadurch die ganze Wirklichkeit des Lebens entdecken. So w&#252;rden sich die jungen Menschen im Hinblick auf das Evangelium selbst updaten, um Zeichen und Zeugen der Hoffnung zu sein. „Update Kirche“, das Motto des Jugendforums und der Jugendkorbinianswallfahrt bedeute, sich auf den Weg zu machen und zum „Heutigwerden der Kirche“ beizutragen. „Auch ich als Bischof bin immer wieder aufgerufen, um den richtigen Weg zu ringen“, so Marx. Im Anschluss an den Gottesdienst standen Aktionen, Diskussionsrunden und Mitmachaktionen auf dem Programm.</p>
<p>Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) rief in seiner Diskussionsrunde „Jammerst du nur oder engagiert du dich schon?“ die Jugendlichen dazu auf, bei der Pfarrgemeinderatswahl (PGR-Wahl) im M&#228;rz 2010 w&#228;hlen zu gehen und sich w&#228;hlen zu lassen. Bei der letzten Wahl 2006 habe die Wahlbeteiligung durchschnittlich nur bei rund 12% gelegen. „Das muss sich &#228;ndern“, fordert BDKJ-Di&#246;zesanvorsitzender Alois Obermaier. „Ich w&#252;nsche mir Jugendliche in den Pfarrgemeinderat, damit die ganze Bandbreite vertreten ist und dass die Kirche jetzt von Jugendlichen gepr&#228;gt wird“, erkl&#228;rt der Stadtpfarrer von St. Georg/Freising und Dekan Michael Schlosser. „Wir brauchen kritische und selbst denkende Jugendliche im Pfarrgemeinderat, die uns Hinweise und Tipps geben, was die jungen Leute heute f&#252;r Veranstaltungen brauchen“.</p>
<p>In der Diskussionsrunde „Betest du nur oder wirkst du auch“ appellierte Florian Herrmann (CSU), MdL, an alle jungen Menschen, politisch aktiv zu werden und sich einzubringen. „Meine Erfahrung ist, dass man auch als junger Mensch etwas bewegen kann“. Herrmann r&#228;umte ein, dass die CSU jeden Tag daran arbeiten m&#252;sse, als christlich authentische Partei zu wirken. Er sprach sich daf&#252;r aus, „mit Kraft f&#252;r die christliche Tradition einzutreten“. MdL Ludwig Hartmann (B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen) sieht seine Partei bei den Themen „Frieden“, „Anti-Atombewegung“ und „Sch&#246;pfung bewahren“ kirchlich gepr&#228;gt. Er rief die Kirchen dazu auf, sich wieder mehr in die &#246;ffentliche Debatte einzubringen. „Ich w&#252;nsche mir, dass die Kirchen bei Entscheidungen massiv auf die Stra&#223;e gehen“, so Hartmann. In der abschlie&#223;enden Vesper sagte Di&#246;zesanjugendpfarrer zu den Jugendlichen im Dom, „dass Gott jeden von uns braucht, um eine Zivilisation der Gerechtigkeit und eine Kirche mit Zukunft aufzubauen“. Jeder solle &#252;berlegen, worin seine St&#228;rken l&#228;gen und was jeder einzelne zum „Update Kirche“ einbringen k&#246;nne.</p>
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		<title>Jugendkorbinian 2007 &#8211; Propheten am Domberg</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 10:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Lentner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[„Ich bin immer gerne zu Euch gekommen. Und ich hatte daf&#252;r nur
einen Grund &#8211; ich wollte Euch zu Christus hinf&#252;hren &#8230;“ Mit diesen
Worte begr&#252;&#223;te Kardinal Friedrich Wetter die jugendlichen Pilger
bei seiner 25. und wohl letzten Jugendkorbinianswallfahrt. Ja, die Jugendlichen
haben sich zu Christus hinf&#252;hren lassen &#8211; mehr als 6000
kamen auch in diesem Jahr wieder zur Jugendkorbinianswallfahrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin immer gerne zu Euch gekommen. Und ich hatte daf&#252;r nur<br />
einen Grund &#8211; ich wollte Euch zu Christus hinf&#252;hren &#8230;“ Mit diesen<br />
Worte begr&#252;&#223;te Kardinal Friedrich Wetter die jugendlichen Pilger<br />
bei seiner 25. und wohl letzten Jugendkorbinianswallfahrt. Ja, die Jugendlichen<br />
haben sich zu Christus hinf&#252;hren lassen &#8211; mehr als 6000<br />
kamen auch in diesem Jahr wieder zur Jugendkorbinianswallfahrt am<br />
18. November auf den Domberg nach Freising. Wenn man um kurz<br />
nach 8 Uhr morgens seinen Blick durch den bis auf den allerletzten<br />
Stehplatz gef&#252;llten Mariendrom schweifen lie&#223;, dann konnte man sie<br />
alle sehen: Den m&#252;den 14j&#228;hrigen Wallfahrer, der seine Augen schon<br />
fast nicht mehr auf halten kann, die 17j&#228;hrige im zu kurzen J&#228;ckchen<br />
mit modischem Schal, die begeistert die ersten Lieder zum Warmwerden<br />
singt, den erfahreren alten Hasen mit Isomatte und Tee und<br />
den Verbandsverteter, der sich mit seiner Fahne den Weg hinter den<br />
Altar bahnt. Zu „Korbi“, wie die Jugendkorbinianswallfahrt liebevoll<br />
genannt wird, ist sie gekommen, die ganze Jugend des Erzbistums, vom<br />
Ministranten, &#252;ber den Verbandler, bis zum Gemeinscha ler. Als der<br />
Kardinal seine leise Stimme zur Predigt erhebt, da ist es pl&#246;tzlich ganz<br />
still im Dom. Aber als am Ende des Gottesdienstes die Band das Pfad-<br />
� nderlied und andere „alte Schlager“ spielt, da sind viele nicht mehr<br />
zu halten &#8211; da wippen und klatschen die H&#228;nde &#8211; da sp&#252;rt man, wie<br />
die Kirche lebt.<br />
Nach dem Gottesdienst ist der Domberg ein einziger gro&#223;e Ameisenhaufen,<br />
da wird geratscht, gewerkelt, gegessen, ein Bild gemalt, mit<br />
einem Pfarrer ein Gespr&#228;ch gef&#252;hrt, ein Lesezeichen gebastelt, ein<br />
spiritueller Fittnesscheck gemacht oder der Chill-Out-Raum besucht.<br />
„Ich komme jedes Jahr und manche Leute tre  e ich nur hier, aber<br />
daf&#252;r immer wieder“, erz&#228;hlte mir begeistert ein Pfarrjugendleiter.<br />
Bevor alle wieder nach Hause fuhren, feierten die jungen Wallfahrer<br />
mit Di&#246;zesanjugendpfarrer Klaus Hofstetter eine Vesper zum diesj&#228;hrigen<br />
Wallfahrtsmotto „gesucht: zuh&#246;rer &#8211; lautsprecher &#8211; propheten“.<br />
Wenn man dann auf der Heimfahrt M&#228;uschen in der S-Bahn gespielt<br />
h&#228;tte, dann h&#228;tte man die jungen Propheten h&#246;ren k&#246;nnen, wie sie<br />
sich begeistert von einer Begegnung, einem Lied oder einer anderen<br />
Erfahrung erz&#228;hlen. Sie alle werden wiederkommen zu „Korbi 2008“,<br />
das von unz&#228;hligen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern des<br />
BDKJ und des Erzbisch&#246;  ichen Jugendamts in vielen Monaten vorbereitet<br />
werden wird. Nur der Kardinal wird nicht mehr da sein, aber<br />
daf&#252;r ho  entlich sein Nachfolger Erzbischof Reinhard Marx und man<br />
muss bestimmt kein Hellseher sein, dass es auch sein Ziel ist „Euch alle<br />
zu Christus zu f&#252;hren“.<br />
<em>Konstantin Bischoff</em></p>
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		<title>Jugendkorbinian 2006 &#8211; Wieder DahOaM</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 05:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Sch&#246;nheit des Doms stellt uns vor die Aufgabe selbst sch&#246;n zu sein, sch&#246;n vor Gott“, mit diesen Worten begann Kardinal Friedrich Wetter den gro&#223;en Hauptgottesdienst der diesj&#228;hrigen Jugendkorbinianswallfahrt vor beinahe 7000 Jugendlichen im damit wieder er&#246;ffneten Freisinger Dom. Sichtlich bewegt von der &#252;berw&#228;ltigenden Masse an Pilgern &#252;berbrachte der Kardinal Gr&#252;&#223;e von Papst Benedikt an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Sch&#246;nheit des Doms stellt uns vor die Aufgabe selbst sch&#246;n zu sein, sch&#246;n vor Gott“, mit diesen Worten begann Kardinal Friedrich Wetter den gro&#223;en Hauptgottesdienst der diesj&#228;hrigen Jugendkorbinianswallfahrt vor beinahe 7000 Jugendlichen im damit wieder er&#246;ffneten Freisinger Dom. Sichtlich bewegt von der &#252;berw&#228;ltigenden Masse an Pilgern &#252;berbrachte der Kardinal Gr&#252;&#223;e von Papst Benedikt an die Jugendlichen und f&#252;hlte sich, obwohl oder gerade weil wegen der gro&#223;en F&#252;lle des Doms sogar an seinem Platz und am Altar umringt von jungen Leuten war, sichtlich zu „dahoam“. „Wieder DahOaM“ war auch das Motto der gr&#246;&#223;ten Jugendwallfahrt Bayerns, zu der sich wieder aus der ganzen Di&#246;zese Jugendliche aufgemacht hatten. Trotz Nebel und Temperaturen unter 10 Grad waren sie zum Teil die halbe Nacht durch auf den Freisinger Domberg gelaufen, um dort gemeinsam Gottesdienst zu feiern. „Ich wei&#223; zwar nicht mehr, wie sich meine F&#252;&#223;e anf&#252;hlen, aber es ist so sch&#246;n hier“, erz&#228;hlte uns vor dem Gottesdienst eine junge Pilgerin, als sie im Dom ankam und gerade noch einen Platz ergattert hat, w&#228;hrend sie schon ihr Liedheft rauskramt und beginnt die ersten Lieder mit der Band mitzusingen und sich wach zu klatschen. Doch auch wer keinen Sitzplatz mehr ergattert hat, macht es sich irgendwie bequem und als der Kardinal in seiner Predigt betont: „Die Mauern der Kirche erinnern an die Arme Jesu, die uns umschlie&#223;en und zusammenf&#252;hren“, da ist es ganz leise geworden in der Kirche. Viele Blicke schweiften durch den renovierten Dom und die darin versammelte Masse Jugendlicher. Dass die Jugend aber nicht nur leise und nachdenklich sein kann, das zeigte sich gegen Ende des Gottesdienstes als die Band voll aufdrehte und die erhobenen Arme der jungen Gemeinde im Takt mitwippten. „Sch&#246;n sein vor Gott“ &#8211; eine sch&#246;ne Gemeinde waren sie auf alle F&#228;lle. Und dass dies vielleicht auch helfen kann vor Gott sch&#246;n zu werden, erkl&#228;rte uns ein 20j&#228;hriger Pfarrjugendleiter: „Solche Gottesdienste machen Mut auch f&#252;r die eigene Gemeinde und zeigen wie cool und lebendig wir doch sind“.<br />
Diese Lebendigkeit zeigte sich auch bei den vielen Angeboten der Verb&#228;nde und Institutionen, die nach dem Gottesdienst das Leben auf dem Domberg bestimmten. Da wurde kr&#228;ftig in die Bratwurstsemel gebissen, alten Bekannten auf die Schulter geklopft, beim Trommelworkshop mal kr&#228;ftig zu gehauen, die nachgebaute Klosterzelle besichtigt, ein Schl&#252;sselanh&#228;nger gebastelt, beim Chill-Out ein bisschen entspannt, bei den Infost&#228;nden der Verb&#228;nde vorbeigeschaut und vieles mehr. Auf dem sonst oft so ruhigen Freisinger Domber herrschte ein munterer fr&#246;hlicher, aber auch lauter Trubel. Richtig lauft und fr&#246;hlich gings dann aber auch noch mal in der Abschlussvesper zu. Jugendpfarrer Klaus Hofstetter feierte mit den vielen Jugendlichen einen fr&#246;hlichen Gottesdienst, gepr&#228;gt von viel Musik, kurzen impulsiven Texten und dem Aufruf doch auch auf Fremde zuzugehen und diese Fr&#246;hlichkeit weiter zutragen. Am Ende wollten die Leute gar nicht mehr nach Hause gehen, sondern gemeinsam den sch&#246;nen Tag, sich selbst, die katholische Jugend, aber auch „ihre geistige Heimat, ihren Gott“ feiern, wie es der Kardinal morgens gepredigt hatte. W&#228;hrend drinnen im Dom noch immer gesungen wurde, machten sich drau&#223;en m&#252;de Gestalten auf den Weg zur S-Bahn, oft aber nicht ohne sich geb&#252;hrend von anderen zu verabschieden. „Bis n&#228;chstes Jahr auf Korbi“ oder auch einfach nur „Be Korbi“,war da oft zu h&#246;ren. Neben einem gro&#223;en Schlafdefizit nehmen sie viele Eindr&#252;cke, neue Kontakte, viel Motivation und vielleicht auch den Wunsch des Kardinals mit, „selbst sch&#246;n zu sein, sch&#246;n vor Gott“.</p>
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