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	<title>Jugendkorbinian &#187; Wie alles begann&#8230;</title>
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		<title>Jugendkorbinian &#8211; wie alles begann&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 05:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentino</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte der Jugendkorbinianswallfahrt beginnt im Jahr 1942, also w&#228;hrend des Zweiten Weltkriegs. Damals machten sich drei junge Frauen mit ihrem Jugendseelsorger auf den Weg von M&#252;nchen nach Freising, weil sie mit vielen anderen Gl&#228;ubigen den Namenstag unseres Di&#246;zesanpatrons, des Hl. Korbinian, feiern wollten. Um rechtzeitig zum Gottesdienst in Freising zu sein und auch um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte der Jugendkorbinianswallfahrt beginnt im Jahr 1942, also w&#228;hrend des Zweiten Weltkriegs. Damals machten sich drei junge Frauen mit ihrem Jugendseelsorger auf den Weg von M&#252;nchen nach Freising, weil sie mit vielen anderen Gl&#228;ubigen den Namenstag unseres Di&#246;zesanpatrons, des Hl. Korbinian, feiern wollten. Um rechtzeitig zum Gottesdienst in Freising zu sein und auch um einen m&#246;glichen Fliegeralarm zu entgehen, brachen sie schon um Mitternacht auf. In der Not jener d&#252;steren Zeit beteten sie w&#228;hrend ihres langen Marsches f&#252;r ein besseres Leben in Frieden.</p>
<p>Weil man Jugendliche aus der ganzen Di&#246;zese f&#252;r das Korbiniansfest begeistern wollte, durften sie vorne im Altarraum auf den Pl&#228;tzen sitzen, die sonst den Studenten des Freisinger Priesterseminars vorbehalten waren. Es m&#252;ssen an diesem Tag ganz sch&#246;n viele Jugendliche im Freisinger Dom gewesen sein. Denn noch heute erz&#228;hlt man sich, dass der damalige Kardinal Faulhaber 35 Minuten lang damit besch&#228;ftigt war, die Kommunion an die Jugendlichen auszuteilen.</p>
<p>Im folgenden Jahr z&#228;hlte man bereits 17 junge WallfahrerInnen aus der ganzen Erzdi&#246;zese, die in der Nacht nach Freising zogen. Dabei beteten sie den Rosenkranz. Zum ersten Mal ist die Rede vom „Korbiniansfest der Jugend“. Ebenfalls seit 1943 wirken Jugendliche auch an der Gestaltung des Gottesdienstes mit.</p>
<p>Nach dem Krieg nahm Jugendkorbinian einen rasanten Aufschwung. Da die Erwachsenen immer mehr weg blieben, wurde es mit der Zeit zu einem reinen Jugendfest, obwohl sich die Jugend eigentlich ein gemeinsames Korbiniansfest aller Generationen w&#252;nschte. Die Gestaltung des gesamten Tages, nicht nur des Gottesdienstes, wurde immer wichtiger und daher aufwendiger.</p>
<p>Seit 1969 steht die Jugendkorbinianswallfahrt unter einem Leitthema. Durch Diskussionsforen und Arbeitskreise setzte man sich inhaltlich st&#228;rker mit den Anliegen der Jugendlichen auseinander. Der Charakter des Festes wandelte sich dadurch von einer reinen Wallfahrt hin zu einem Katholiken- oder Kirchentag mit bis zu 10.000 jungen TeilnehmerInnen</p>
<p>Heute stehen bei Jugendkorbinian neben Glauben und interessanten Themen auch die Begegnung mit netten Menschen, Kultur und jede Menge Spa&#223; im Mittelpunkt.</p>
<p>Aber Spa&#223; macht Korbi eigentlich schon immer &#8211; und das seit &#252;ber 60 Jahren!</p>
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		<title>Korbinian und der B&#228;r</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 05:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Valentino</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie der Hl. Korbinian zu seinem B&#228;r kam&#8230;
Unser Di&#246;zesanpatron, der Hl. Korbinian, wurde um das Jahr 680 in der Gegend von Melun in Frankreich (damals Gallien) geboren. Schon als junger Mann war er sehr gl&#228;ubig, betete viel und las voller Interesse die Hl. Schrift. Au&#223;erdem k&#252;mmerte er sich f&#252;rsorglich um Arme und Pilger.
Sp&#228;ter zog sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie der Hl. Korbinian zu seinem B&#228;r kam&#8230;</strong><br />
Unser Di&#246;zesanpatron, der Hl. Korbinian, wurde um das Jahr 680 in der Gegend von Melun in Frankreich (damals Gallien) geboren. Schon als junger Mann war er sehr gl&#228;ubig, betete viel und las voller Interesse die Hl. Schrift. Au&#223;erdem k&#252;mmerte er sich f&#252;rsorglich um Arme und Pilger.<br />
Sp&#228;ter zog sich Korbinian immer mehr zur&#252;ck und lebte in Einsamkeit und Armut. Mit der Ruhe war es aber bald vorbei, denn Korbinian war als frommer Gottesmann in der ganzen Umgebung bekannt und so besuchten ihn viele Menschen, um ihn nach Rat zu fragen. Dieser Besucheransturm &#228;ngstigte Korbinian und er sehnte sich nach seinem Leben in Stille und Einsamkeit zur&#252;ck. Deshalb zog er nach Rom und vertraute dem Papst seine Sorgen an. Doch der Papst hatte anderes mit Korbinian vor. Er weihte ihn zum Bischof und beauftragte ihn mit der Missionierung von Gebieten in Mitteleuropa.<br />
Korbinian wirkte als Missionar in seiner gallischen Heimat, in S&#252;dtirol sowie in gro&#223;en Teilen Bayerns. Unter anderem war er dabei auch in Freising t&#228;tig, das durch ihn zu einem bedeutenden religi&#246;sen Zentrum im s&#252;ddeutschen Raum wurde. Deshalb ist der Hl. Korbinian auch der Patron unserer Erzdi&#246;zese.<br />
Aber warum wird Korbinian immer mit einem B&#228;ren dargestellt?<br />
W&#228;hrend Korbinians zweiter Reise nach Rom wurden er und seine Begleiter mitten in der Nacht von einem B&#228;ren &#252;berrascht. Dieser riss das Pferd, das das Gep&#228;ck der Reisegruppe trug. Daraufhin z&#228;hmte Korbinian mit seinen Begleitern den B&#228;ren, so dass sich dieser bereitwillig das Gep&#228;ck aufladen lie&#223;. Als „Gep&#228;cktr&#228;ger“ folgte der B&#228;r den Reisenden bis nach Rom. Dort entlie&#223; ihn Korbinian zur&#252;ck in die Freiheit.<br />
Dieser Korbiniansb&#228;r ziert heute das Wappen von Papst Benedikt XVI., das Stadtwappen von Freising und ist Logo und Maskottchen des BDKJ M&#252;nchen und Freising. Besuchen kannst Du einen in den Farben des BDKJ angemalten B&#228;ren auch am Eingang des KorbiniansHauses der Kirchlichen Jugendarbeit.</p>
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