Rundum gute Stimmung - Jugendkorbinian 2018

Datum: 18.11.2018

Freising, 18. November 2018 - Jugendliche und junge Erwachsene pilgerten am Samstag, 17. November 2018, bei der 76. Jugendkorbinianswallfahrt singend und betend zum Freisinger Domberg. Die Wallfahrergruppen kamen aus allen Teilen der Erzdiözese und gingen zu Fuß meist von Attaching oder Pulling nach Freising. Die 76. Jugendwallfahrt der Erzdiözese München und Freising stand unter dem Motto „Wofür es sich lohnt“. Beim Festgottesdienst am Samstagnachmittag sagte Erzbischof Reinhard Kardinal Marx

den Jugendlichen: „Der Kern ist das Leben in der Liebe, in der Offenheit, der Begegnung. Wer liebt, wird bereichert und geht den Weg der Hoffnung. Lasst euch auf diese Kraftquelle ein, damit ihr spürt, dass es sich lohnt zu leben.“

Mit Bezug auf das Wallfahrtsmotto sagte er weiter: „Was bringt das? Lohnt sich das? Solange wir so fragen, laufen wir immer neuen Enttäuschungen hinterher. Denn, wo ist mein Herz dabei. Wo geht es hin?“ Menschen müssten spüren, dass es ihnen guttut, wenn ihr Herz berührt werde. „Es geht um eine neue Sicht auf das Leben, auf Gott. Liebe ist die Aufgabe. Wenn wir Brot und Wein teilen, dann ist er da. Wenn wir das versuchen, ist die Begegnung mit Jesus der Kern unseres Lebens“, so Kardinal Marx. Abschließend wünschte er den Jugendlichen, dass sie diesen Kern der Gemeinschaft mit Jesus nicht aufgeben. „Lasst euch auf diese Kraftquelle ein, damit ihr spürt, dass es sich lohnt zu leben.“

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es, die Freisinger Stadtkapelle vorneweg, mit Musik in einem langen Zug durch das abendliche Freising zum Festival auf dem Festplatz auf der Luitpoldanlage. Die Jugendlichen erwartete in verschiedenen Zelten, in denen es an diesem sehr kalten Tag angenehm warm war, ein abwechslungsreiches Programm rund um das Motto „Wofür es sich lohnt“. Besonders gefragt waren Aktionen wie „Lightpainting“, das „72-Stunden-Glücksrad“ des BDKJ München und Freising, der Escape Room und die fünf Jurten der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), die das Motto fünfmal neu umsetzte.

Zum Zuhören, Singen und Mittanzen luden auf den Bühnen im großen Event-Zelt und dem kleineren Kultur-Zelt interessante Showacts ein. Unter anderem begeisterten Schwarzlicht- und Impro-Theater, Breakdance, Kathi in Concert, Heavy Crunch, DJ Börnhead, JackFish und Musiker der Mundwerk Crew die Jugendlichen.  

„Wofür es sich lohnt? – Für uns hat sich der Einsatz für unsere größte Jugendwallfahrt wieder sehr gelohnt. Wir freuen uns, dass sich so viele Jugendliche aus allen Teilen des Erzbistums auf den Weg zum Hl. Korbinian nach Freising gemacht haben. Dass sie an einem kaltem Novembersamstag nach Freising wallfahren, dort gemeinsam Gottesdienst feiern und sich beim Festival mit dem Motto auf vielfältige Weise auseinander gesetzt haben, ist großartig“, erklärte Diözesanjugendpfarrer Richard Greul.
 
Die 76. Jugendkorbinianswallfahrt endete um 23 Uhr mit einer gemeinsamen Lightpainting-Kunstaktion und einem Nachtimpuls. Wir sehen uns nächstes Jahr bei Jugendkorbinian, hieß es danach für alle Teilnehmenden. Im November 2019 wird es die 77. Jugendkorbinianswallfahrt unter dem Motto: „wachgeküsst“ geben.